Gregorio Giovanni Gaspare Barbarigo, erblickte am 16. September 1625 in Venedig das Licht der Welt. Sein großer Förderer wurde Fabio Chigi, der als Alexander VII. den Stuhl Petri bestieg. Barbarigo wurde 1657 Bischof von Bergamo, 1660 Kardinal und wechselte1664 auf den bischöflichen Stuhl von Padua. Der hl. Karl Borromäus war sein Vorbild als Seelsorger. Der geschätzte Bischof starb am 18. Juni 1697 in Padua. Papst Alexander VII. nannte ihn einen »Engel der Güte«. Die Heiligsprechung erolgte am 26. Mai 1960.
Hl. Potentinus von Steinfeld
* Aquitanien, Frankreich
† 4. Jahrhundert
Pilger, Märtyrer (?)
Die Legende des 9. Jahrhunderts schildert Potentius als einen adeligen Aquitanier, der mit seinen Söhnen Felicius und Simplicius heilige Stätten aufsuchte. Von Bischof Maximin in Trier freundlich aufgenommen, ließ er sich von diesem einen geeigneten Platz nennen, an dem er ein Gott geweihtes Leben führen könne. Maximin wies ihn nach Karden an der Mosel zu Kastor, wo er mit seinen Söhnen bis zu seinem Tode blieb.
Die spätere, romanhafte Legende des 14. Jahrhunderts macht Potentius zum Sohn eines heidnischen Frankenkönigs. Christ und Diakon geworden, dann zum Bischof von Paderborn gewählt, bemühte er sich, seine inzwischen ebenfalls Christin gewordene Schwester aus ihrer heidnischen Umgebung herauszuführen, wurde von den Heiden mit Pfeilschüssen durchbohrt, dann enthauptet und starb so den Märtyrertod.
Potentius' und seiner Söhne Gebeine kamen im 10. Jahrhundert nach Steinfeld in der Eifel, sein Schrein aus dem 13. Jahrhundert ist heute im Louvre in Paris zu sehen.
Hl. Maria Dolorosa von Brabant
* Woluwe, heute Stadtteile von Brüssel, Belgien
† 18. Juni 1290
Einsiedlerin, Märtyrerin
Maria Dolorosa lebte als Einsiedelerin. Als sie einen zudringlichen Jüngling abwies, bezichtigte der sie des Diebstahls. Sie wurde zum Tod verurteilt, gepfählt und bei lebendigem Leib begraben.
An Maria Dolorosas Grab ereignteten sich in der Folge zahlreiche Wunder, womit ihre Unschuld bewiesen war. Bald nach ihrem Tod gründete sich an ihrem Todesort eine Bruderschaft unter ihrem Namen, eine Kapelle wurde erbaut und ihr geweiht.
Hl. Felicius
† 4. Jahrhundert
Mönch
Felicius war der Sohn des Potentius, der mit ihm und seinem Bruder Simplicius heilige Stätten aufsuchte. Von Bischof Maximin in Trier freundlich aufgenommen, ließen sie sich von diesem einen Platz nennen, an dem sie ein gottgeweihtes Leben führen könnten. Maximin wies sie nach Karden an der Mosel zu Kastor, wo sie bis zu ihrem Tod blieben.
Potentius' und seiner Söhne Gebeine kamen im 10. Jahrhundert nach Steinfeld in der Eifel.
Hl. Osanna
* 1449, Mantua, Italien
† 18. Juni 1505, Italien
Ordensfrau, Mystikerin
Osanna schloss sich im Alter von 15 Jahren dem Dritten Orden der Dominikaner an.
1786 kam der marmorne Taufstein aus der Pfarrkirche St. Martin nach Sigharting und erhielt seinen jetzigen Platz im Rahmen der Neugestaltung des Altarraumes.
Schon vor der Pfarrgründung muss die Kapelle eine kleines Orgelwerk gehabt haben, da abwechselnd die Schulmeister von Diersbach und Taufkirchen bei den Pürchingerischen Stiftmessen zu spielen hatten.